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Anmeldung und Infos zur Aktionswoche Fachkräfteentwicklung 2019


BANG StarterCenter erhält Preis „Innovatives Netzwerk 2019“

Große Freude bei Markus Kamann (Geschäftsführer gpdm und Entwickler des BANG StarterCenters), Nicole Glawe-Miersch (Leiterin des BANG StarterCenters Ostenland) und dem gesamten StarterCenter-Team: Am 3. Juni 2019 erhalten sie in Berlin die Auszeichnung „Innovatives Netzwerk 2019“. Mit diesem Preis würdigen das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jährlich Netzwerke in ganz Deutschland, die sich erfolgreich um die Sicherung von Fachkräften bemühen und mit ihrer Arbeit Impulse für ganz Deutschland setzten. „Dass das BANG StarterCenter bereits im zweiten Jahr seines Bestehens eine solch gewichtige Auszeichnung bekommt zeigt, wie wichtig und richtig der Weg ist, den wir hier in der Region gemeinsam mit Unternehmen, Schulen, der Arbeitsagentur, dem Jobcenter den Kammern und anderen Partnern gehen“ freuen sich Christian Damm und Beate Göke, Transferberater für neue Center in Deutschland über die Auszeichnung.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales kürt die vier besten Fachkräftenetzwerke Deutschlands

Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, hat heute die vier besten regionalen Fachkräftenetzwerke Deutschlands als „Innovatives Netzwerk 2019“ ausgezeichnet und diese auf dem 7. Innovationstag geehrt. Zum Thema „Die Arbeit von morgen gestalten! Netzwerke für Qualifizierung und Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen nutzen“ wurde in der Kulturbrauerei, einem der bedeutendsten Industriearchitekturdenkmäler Berlins, diskutiert, welche Lösungen die Regionen für sich bei der Fachkräftesicherung finden.

Björn Böhning, beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Dr. Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), betonten in ihren Reden den überregionalen Stellenwert, der den vielfältigen und zukunftsweisenden Ideen regionaler Netzwerke zur Fachkräftesicherung zukommt.

„Der Fachkräftemangel hat viele Facetten. Je nach Branche, Altersstruktur der Belegschaft und Region ist er unterschiedlich stark ausgeprägt“, sagte Staatssekretär Björn Böhning. „Logisch, dass es deshalb keine Standardlösung gibt, die für alles passt. Aber es ist immer möglich, von guten Beispielen zu lernen. Dafür braucht es einen Austausch zwischen den Akteuren, und diesen organisieren regionale Fachkräftenetzwerke vor Ort und bundesweit. Und wer dabei mit gutem Beispiel vorangeht, soll dafür auch gewürdigt werden - wie die diesjährigen Gewinner des Wettbewerbs ‚Innovatives Netzwerk 2019‘.“

Auch Dr. Achim Dercks hob hervor: „Die Netzwerke zeigen mit ihren vorbildlichen Projekten, dass gemeinsames Handeln vor Ort zur Fachkräftesicherung beiträgt und damit insbesondere kleine und mittlere Unternehmen stärkt. Qualifizierung und Weiterbildung sind entscheidende Themen, gerade kleine Betriebe brauchen dazu Beratung, Informationen und bezahlbare Angebote. Viele Netzwerke in Deutschland, auch die heute ausgezeichneten, bieten hier Unterstützung. Das hilft den Betrieben, den Belegschaften und den Regionen.“

Um die in ganz Deutschland agierenden Fachkräftenetzwerke miteinander zu vernetzen, ihre Arbeit bundesweit bekannt zu machen und einen inhaltlichen Austausch zu aktuell wichtigen Themen und Trends der Fachkräftesicherung zu ermöglichen, wird einmal im Jahr der Innovationstag Fachkräfte für die Region veranstaltet. Mit der Auszeichnung als „Innovatives Netzwerk 2019“ wurden im Rahmen der Veranstaltung außerdem Fachkräftenetzwerke gewürdigt, die mit ihrer Arbeit Impulse für ganz Deutschland setzen.

Gewinnernetzwerke: Dieses Jahr bekamen vier Netzwerke aus Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Berlin die begehrte Auszeichnung als „Innovatives Netzwerk 2019“.

  • Allianz für Fachkräfte Nordostniedersachsen (Niedersachsen)
    ausgezeichnet für das Projekt „Moin Future“:  das Netzwerk möchte junge Menschen der Region für eine duale Berufsausbildung in der Heimat, also Nordostniedersachsen, begeistern. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen ein breites regionales Bündnis und Filme für Onlinekanäle über Auszubildende, die sich mit einem älteren Gesprächspartner über die Entscheidungsgründe für eine Ausbildung, die ersten Schritte und den Alltag im Beruf unterhalten. 
  • BANG StarterCenter GmbH (Nordrhein-Westfalen)
    ausgezeichnet für das StarterCenter, das die passgenaue Besetzung von Ausbildungsplätzen unterstützt. In Klassenräumen einer ehemaligen Schule in Delbrück-Ostenland finden Besucherinnen und Besucher 13 Berufewelten mit 160 Berufen an 220 Tagen im Jahr zum Anfassen – von der Fahrradwerkstatt über kaufmännische Berufe bis hin zu IT und Pflege. Mehr Informationen.
  • Schule & Wirtschaftsforum PM (Brandenburg)
    ausgezeichnet für die Unterstützung von regionalen Unternehmen durch individuelle Angebote und innovative Ideen, die auf Grundlage der Bedarfe der regionalen Unternehmen entwickelt wurden, wie z.B. eine Workshopreihe. Ziel ist es, die Kräfte zu bündeln und gute Lösungen zu finden - Fachkräfte finden und binden. 
  • Tech in the City e. V. (Berlin)
    ausgezeichnet für das Format der „Startup Safari“. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jobcenter und Arbeitsagenturen starten mit dem Bus zu einer Schnuppersafari und sprechen mit Unternehmen der Digitalindustrie und der Tech-Branche. Dort angekommen werden diese direkt über Beschäftigungs- und Einstiegsmöglichkeiten informiert, um dann ihre Kunden passgenau beraten zu können. 


Veranstalter:
Der Innovationstag ist eine Veranstaltung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), den das Innovationsbüro Fachkräfte für die Region organisiert. Das Innovationsbüro ist ein Projekt des BMAS und angesiedelt bei der DIHK Service GmbH des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Aufgabe des Innovationsbüros ist es, regionale Netzwerke und Initiativen zur Fachkräftesicherung bundesweit zu vernetzen und diese bei ihrer Netzwerkorganisation und -arbeit zu unterstützen sowie zu professionalisieren.

 

BANG StarterCenter GmbH (Nordrhein-Westfalen)
Der Kreis Paderborn teilt mit Blick auf den Arbeitsmarkt die Probleme vieler anderer Regionen in Deutschland. Es gibt immer mehr offene, langfristig unbesetzte Stellen. Darüber hinaus lassen sich auch in Ostwestfalen ein Trend zur Akademisierung und der demografische Wandel beobachten, mit entsprechenden Folgen für das Wachstum und den Fortbestand insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen. Das BANG Starter Center ist ein Ansatz, diese Probleme anzugehen. In den alten Klassenräumen einer ehemaligen Schule in Delbrück-Ostenland kommen Besucherinnen und Besucher in Kontakt mit dreizehn Berufewelten zum Anfassen – von der Metallverarbeitung über Zweiradmechanik bis hin zu Pflegeberufen. Insgesamt lassen sich 160 Berufe entdecken, in den Räumen gibt es auch Informationstafeln zu Verdienst- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Der eigentliche Clou ist aber, dass sich neben Schulklassen zehn weitere Zielgruppen wie z.B. einzelne Jugendliche und interessierte Erwachsene, Einheimische ebenso wie Geflüchtete, an 220 Tagen pro Jahr einen Überblick über das regionale Ausbildungsangebot machen können. Eröffnet im November 2017, haben bereits im ersten Jahr knapp 1.400 Menschen die Angebote des BANG Starter Centers in Delbrück genutzt. In den ersten 15 Monaten des Bestehens wurden über 60 Veranstaltungen durchgeführt. Regelmäßige Gespräche mit allen Beteiligten offenbaren dabei Bedarfe der Unternehmen etwa an Praktikanten oder Auszubildende ebenso frühzeitig wie die Orientierungsbedarfe von Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchenden. Auf diesem Weg werden zusammen mit Unternehmen Formate entwickelt, die Berufe erlebbar machen, welche für die Wirtschaft in der Region zentral sind.

 

Berlin, 3. Juni 2019 / Textquelle: Innovationsbüro Fachkräfte für die Region, DIHK Service GmbH

BANG StarterCenter

In Hövelhof, Verl und Warburg (im Gesamtbezierk Hochstift) werden durch die BANG Ausbildungsnetzwerke aktuell Ausbildungszentren im Metallbereich betrieben, die bereits langjährig metallverarbeitende Unternehmen der Region sehr erfolgreich bei der Gewinnung, Aus- und Weiterbildung sowie Weiterentwicklung ihrer Fachkräfte unterstützen.

Mit der Gründung des StarterCenter in Delbrück-Ostenland soll dieses etablierte Konzept durch ein vorgeschaltetes Center ergänzt werden, in dem u.a. bei Schülern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Interesse an einer Tätigkeit im industriellen Bereich geweckt werden soll und mögliche berufliche Perspektiven in der Industrie aufgezeigt werden. Das StarterCenter bietet hier konkrete Aktivitäten in der Berufsorientierung und -vorbereitung.

Der gewählte Standort in Delbrück-Ostenland bietet durch die strategisch günstige Lage eine große Chance, da Zielgruppen aus den Gemeinden Hövelhof, Delbrück und Salzkotten aber auch aus Paderborn angesprochen werden können.

 

 


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