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Zindelstudie für das BANG® - Netzwerk Hövelhof


Das Ausbildungsnetzwerk BANG hat in der Region um die Gemeinde Hövelhof viele förderliche Wirkungen, die durch eine qualitative Zusammenhangsanalyse erkennbar sind.

 

Betriebe, denen es schwer fällt, betriebsintern die Voraussetzungen für eine hochwertige Ausbildung zu schaffen, und die deshalb entweder auf Ausbildung ganz verzichten oder die Zahl der Auszubildenden sehr klein halten, können durch das Ausbildungsnetzwerk entlastet und dadurch in die Lage versetzt werden, für den eigenen Bedarf auszubilden.

 

Die Qualität der Ausbildung wird durch den Ausbildungsverbund und die Lehrwerkstatt auf hohem Niveau standardisiert, so dass die Qualifikationen der späteren Facharbeiter sowohl den Prüfungsanforderungen als auch den betrieblichen Bedürfnissen gerecht werden.

 

Die enge Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Ausbildungswerkstatt sorgt dafür, dass die Spezialisierung auf die besonderen betrieblichen Einsatzgebiete von Anfang an berücksichtigt wird. Dadurch ist gewährleistet, dass die Betriebe der Metallbranche später auf qualifiziert und passgenau ausgebildete Facharbeiter zurückgreifen können.

 

Die Sicherung des Facharbeiterbedarfs für die verschieden spezialisierten Metallbetriebe stärkt die Fähigkeit dieser Betriebe, Aufträge anzunehmen und auszuführen und dadurch wettbewerbsfähig zu bleiben. Damit wird auch deren Stadtorttreue günstig beeinflusst.

 

Die Ausbildung der Facharbeiter wird durch das Ausbildungsnetzwerk BANG leichter, und dies erhöht die Zahl der angebotenen Lehrstellen. Da die Qualifikation eines Facharbeiters in der Metallbranche relativ krisensicher ist, wird somit einerseits das Angebot an Lehrstellen und andererseits der Erhalt guter Arbeitsplätze in der Region gefördert.

 

Die Berufsperspektive ist für Jugendliche eine zentrale Komponente ihrer Sozialisation. Die Verbesserung der Ausbildungssituation durch BANG hat somit eine Verbesserung der Lage der Jugendlichen zur Folge und verringert die Folgen der Perspektivlosigkeit.